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Privatuniversität
für Glücksforschung
Das Bild zeigt die Glücksforschung als Dach, gestützt
von den Säulen Soziologie, positive Psychologie, Philosophie, Medizin,
Ökonomie, Politikwissenschaft, Theologie , Völkerkunde (Yoga,
Schamanismus) und Randgebiete (Spiele, Kunst ...)
Allgemeines Informationsblatt
Grundlegende
Überlegungen
Aus folgenden Überlegungen gibt es das
Bestreben eine Privatuniversität für Glücksforschung und Lebenskunst zu
gründen:
1. Es gibt weltweit noch keine derartige
Universität.
2. Der jahrzehntelange Widerstand der
etablierten Wissenschaften wie Philosophie, Psychologie, Theologie,
Soziologie, Nationalökonomie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft
und Gehirnforschung gegen eine eigene, bereichsübergreifende
„Glücksforschung“ ist im Schwinden, da sich - wie Matthias Horx in
seinem Trendreport 2007 feststellt - der Wunsch nach einem glücklichen
Leben in immer breiteren Kreisen der Bevölkerung durchsetzt.
3. Österreich verfügt mit dem
Glücksforscher Dr. Herbert Laszlo, der sich seit 1957, also ehr als 50
Jahre, mit diesem Thema beschäftigt, über einen Fachmann, der als Dr.
juris nicht an eines der genannten Fachgebiete gebunden ist, sondern
bereichsübergreifend als Integrationsfigur wirken kann und will.
Kurze Einführung in die
wissenschaftliche Glücksforschung
Die wissenschaftliche Befassung mit dem
Phänomen „Glück“ ist in den traditionellen Wissenschaften auf
verschiedene Disziplinen verteilt.
Federführend war die
Soziologie, die seit den Zwanzigerjahren
des 20. Jahrhunderts durch Umfragen zu ermitteln versucht, für wie
glücklich sich Menschen in bestimmten sozialen und geographischen
Verhältnissen halten. Aktuelles Produkt dieses Bemühens ist der
Eurobarometer Survey der EU. Diese Bemühungen, die in der Soziologie als
„Glücksmessung“ bezeichnet werden, haben den Nachteil, der allen
Teil-Bemühungen um das Glück gemeinsam ist: Sie messen nur Teilbereiche
des Problems. So können Umfragen als „Korrelationsmethoden“ nur
Korrelationen darstellen, während Politiker nach Kausalitäten fragen.
Konkret: Die Politik will wissen, warum Dänen laut Eurobarometer
glücklicher sind als Österreicher, ob ein Österreicher also glücklicher
wird, wenn er nach Dänemark übersiedelt, oder ob er dann lediglich den
Glücks-Durchschnitt der Dänen drückt. Diese Frage kann die Soziologie
nicht beantworten.
Es ist erst zehn Jahre her, dass Martin
E.P. Seligman als Präsident der American Psychological Association (APA)
den Psychologen „erlaubt“ hat, sich mit der
bis dahin als „unwissenschaftlich“ verpönten „positiven Psychologie“ des
Glücklichseins zu befassen. Die Psychologie hat sich bis 1998 auf die
Heilung psychischer Störungen konzentriert. Seligman spricht bildhaft
davon, Menschen „von minus 5 auf null zu bringen“. Auch diese
„Erlaubnis“ hat nur begrenzte Wirkung auf jene Psychologinnen und
Psychologen, die ihr ganzes bisheriges Leben lang Glück als
unwissenschaftlich abgelehnt haben. Ferner handelt es sich auch hier nur
um einen Teilbereich des Glücks-Problems.
Die
Nationalökonomie hat sich seit dem Utilitarismus von Jeremy
Bentham („das größte Glück der größten Zahl“ als politisches Ziel) mit
Glück befasst - leider mit sehr begrenztem Erfolg. Jüngste Umfragen
ergeben nur eine sehr begrenzte Korrelation zwischen Glückserlebnissen
und wirtschaftlichem Wohlstand. Trotzdem ist auch dieser Bereich in
einer umfassenden Glücksforschung zu berücksichtigen, weil ansonsten der
erst kürzlich von Mathias Binswanger in einem Buch beschriebene Effekt
der „Tretmühlen des Glücks“ entsteht.
Die christliche
Theologie hat jahrelang ein zwiespältiges Verhältnis zum
irdischen Glück gepflegt. Erst in den letzten Jahren hat man sich
erinnert, dass der Kirchenvater Augustinus zu den Philosophen des Glücks
zählt und dass sowohl er, als auch Thomas von Aquin das Streben nach
Glück als gottgewollt und natürlich bezeichnet haben. Die umfassende
Glücksforschung setzt sich auch mit diesen Fragen auseinander.
Aus dieser Aufzählung, der noch weitere
Gebiete der traditionellen Wissenschaften hinzugefügt werden können,
zeigt sich, dass eine übergreifende, wissenschaftlich seriöse
Glücksforschung unverzichtbar ist.
Dabei sind auch jene Gebiete zu erwähnen,
die sich selbst nicht als Wissenschaften definieren:
Die Philosophie
ist seit Aristippos von Kyrene, also ziemlich genau 2400 Jahre lang, mit
den Fragen des Glücks befasst. Zu nennen sind ferner Aristoteles und
Epikur, die unterschiedliche Ansätze zur Behandlung des Problems
vertreten. Der Versuch, die Glücksforschung allein der Philosophie
zuzuordnen, führt sich aber schon anhand der jahrtausendelangen
Unfähigkeit der Philosophen ad absurdum, die Menschheit dauerhaft
glücklich zu machen.
Dasselbe gilt für die
Medizin, nach eigener
Definition eine "Kunst mit Hilfswissenschaften". Hier gilt - wie
in der Psychologie - die Lehrmeinung des Epikur, Menschen seien
glücklich, wenn sie nicht leiden. Das führt zu - oft leidvollen -
Heilungsversuchen, die fallweise jene Menschen, bei denen die Krankheit
ein Teil ihres Lebenskonzepts ist, zwar gesund, aber keineswegs immer
glücklich machen.
Die Haltung der Medizin spiegelt sich in
der Definition der Gesundheit durch die Weltgesundheitsorganisation WHO:
Völliges körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden.
Alle hier genannten Gebiete - und noch
mehr - befassen sich mit der Frage, was Menschen glücklich macht oder
sie zumindest dazu bringt, sich als glücklich zu bezeichnen. Nur eine
übergreifende Glücksforschung kann diese Bemühungen auf einen Nenner
bringen.
Speziell zu erwähnen sind in diesem
Zusammenhang noch
• die
biomedizinische Technologie, die an der Donau-Universität Krems
gelehrt und erforscht wird, mit besonderem Schwergewicht auf das so
genannte „Biofeedback“, das in der Glücksforschung eine besondere Rolle
spielen könnte, und
• die darstellende
Kunst mit besonderem Augenmerk auf körpersprachlichen Ausdruck
der Zustände der Belastbarkeit und der Belastung (Stress, Langeweile).
Ideen für Studiengänge
Die geplante Privatuniversität für
Glücksforschung ist offen für die verschiedensten Studiengänge. Laufend
werden neue Ideen an die Projektgruppe herangetragen. Hier eine Auswahl
möglicher Studienrichtungen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen
Nutzbarkeit.
Studiengang „Life Management“: Berufsmäßige
Gestaltung eines glücklichen Lebens.
1. Studienabschnitt: Happiness Trainer.
Baccalaureat. AbsolventInnen sollen in der Lage sein, in der Tourismus-
und Wellness-Branche die Belastbarkeit von Gästen zu erkennen und
entsprechende Programme für Einzelpersonen und Gruppen zu erstellen.
Einsatz auch in der Präventivmedizin als Assistenz von Ärzten.
2. Studienabschnitt: Happiness Coach.
Magisterium. AbsolventInnen sollen in der Lage sein, in Unternehmen für
glückliches Arbeiten zu sorgen. Eignung sowohl im Personal Management,
als auch als Führungskräfte.
3. Studienabschnitt: Happiness Designer.
Doktorat. AbsolventInnen sollen in der Lage sein, in Unternehmen, aber
auch in der Touristik Organisationsformen zu schaffen, in denen Menschen
glücklich sind.
Studiengang „Glücksforschung“:
Weiterentwicklung der Glücksforschung und Ausbildung von
GlücksforscherInnen.
1. Studienabschnitt: Geschichte.
Baccalaureat. Historische Aufarbeitung der bisherigen Entwicklungen des
Glücks-Problems in den verschiedenen Bereichen der etablierten
Wissenschaften, zum Beispiel in der antiken Philosophie, im Mittelalter
und in der Neuzeit, aber auch in Randgebieten wie Yoga oder Schamanismus.
2. Studienabschnitt: Biomedizinische
Technologie. Magister. Theoretische und experimentelle Erforschung der
verfügbaren technischen Mittel zur Erarbeitung „harter Facts“ über
Glückszustände der Menschen. Biofeedback, EEG, funktionelle
Magnetresonanz-Tomographie und ähnliche Techniken.
3. Studienabschnitt: Lehre und Beratung.
Doktorat. Dieser Studienabschnitt ist der Frage gewidmet, wie man das
Glücklichsein beratend und lehrend fördern kann. AbsolventInnen sollen
in der Lage sein, auf allen Ebenen der Politik und des Alltags als
hochwertige BeraterInnen und Lehrpersonen tätig zu sein.
Studiengang „Glückswirtschaft“ (Happiness
Economics)
1. Studienabschnitt: Verkaufen.
Baccalaureat. Einsatz der Ergebnisse der Glücksforschung im
erfolgreichen Verkauf. Basis ist die Lehre der deutschen Beraterin Anne
Schüller. Sie lehrt, man könne nichts verkaufen, was nicht glücklich
macht.
2. Studienabschnitt: Werbung. Magisterium.
Ersatz des „Weckens von Bedürfnissen“, das Menschen unglücklich macht,
durch Marketing-Konzepte, die glücklich machen.
3. Studienabschnitt: Wirtschaftspolitik.
Doktorat. Ziel dieses Studienabschnittes ist die Gestaltung einer
Wirtschaftspolitik, die nach dem Beispiel des Staates Bhutan die
Maximierung des „Bruttonationalglücks“ an die Stelle der Jagd nach immer
mehr umweltgefährdender Produktion setzt.
Studiengang „Lebenskunst“: Einsatz der
Kunst zur Förderung der Lebensfreude.
1. Studienabschnitt: Kreative Entfaltung.
Baccalaureat. Ziel ist, den Studierenden die Befreiung ihrer eigenen
Kreativität zu gestalten und zu fördern.
2. Studienabschnitt: Technische Mittel
der Kunst. Magisterium. Ziel ist die Beherrschung mehrerer
künstlerischer Techniken als Basis für die Gestaltung künstlerischer
Botschaften, die ein möglichst großes Publikum glücklich machen.
3. Studienabschnitt: Perfektion.
Doktorat. Ziel dieses Studienabschnittes ist eine Meisterschaft, die
Werke schafft, die auch über die Lebenszeit des/der Schaffenden hinaus
Bedeutung behalten.
Volkswirtschaftliche
Überlegungen
Die Privatuniversität für
Glücksforschung hat neben ihrer wissenschaftlichen Zielsetzung auch sehr
ambitionierte wirtschaftliche Visionen:
1. Schon die Gründung wird weltweite
Publizität für die Region bringen, in der sie gegründet wird. Davon wird
auch der Tourismus profitieren. Schlagwort dazu wäre ein
„Happiness Valley“ nach dem Vorbild des
„Silicon Valley“ in Kalifornien, wo um eine Universität einschlägige
Privatunternehmen entstanden sind, die deren Forschungsergebnisse
nutzen.
2. Der Studienbetrieb wird neben den
Studiengebühren auch zusätzliche Übernachtungen durch Studierende und
Lehrpersonen bringen. Die Studiengebühren werden sowohl von den
Studierenden, als auch von deren Eltern und Arbeitgebern aufgebracht,
weil die Berufsaussichten - schon als Glückstrainer an den schönsten
Ferienorten der Welt - erfahrungsgemäß attraktiv erscheinen.
3. Der Einsatz von Absolventinnen und
Absolventen in der Wirtschaft wird die Wirtschaftskraft Österreichs
fördern, denn erfahrungsgemäß leisten glückliche Arbeitskräfte sowohl
qualitativ als auch quantitativ mehr als frustrierte. Das ist eine
Maßnahme zur Förderung der Produktivität, gegen die auch Gewerkschaften
nichts haben können.
Stand: 2009-07-06, Laszlo
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