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Nächste Institutssitzung:

Dienstag, 10. April 2012
17:00 Uhr.
»OBSERVER«-Haus
1020 Wien, Lessinggasse 21
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Nächstes Symposium

Glück und ???
Oktober 2012, 14-18:00 Uhr in Wien
Geplant ist, dass alle ifeg-Mitglieder, die in der Glücksforschng aktiv sind, ihre Arbeit präsentieren.

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Glück und Gemeinschaft
11. Oktober 2011, Wien

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Stand vom 14. Februar 2012

 

Privatuniversität für Glücksforschung

Das Bild zeigt die Glücksforschung als Dach, gestützt von den Säulen Soziologie, positive Psychologie, Philosophie, Medizin, Ökonomie, Politikwissenschaft, Theologie , Völkerkunde (Yoga, Schamanismus) und Randgebiete (Spiele, Kunst ...)

Allgemeines Informationsblatt

Grundlegende Überlegungen

Aus folgenden Überlegungen gibt es das Bestreben eine Privatuniversität für Glücksforschung und Lebenskunst zu gründen:

1. Es gibt weltweit noch keine derartige Universität.

2. Der jahrzehntelange Widerstand der etablierten Wissenschaften wie Philosophie, Psychologie, Theologie, Soziologie, Nationalökonomie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Gehirnforschung gegen eine eigene, bereichsübergreifende „Glücksforschung“ ist im Schwinden, da sich - wie Matthias Horx in seinem Trendreport 2007 feststellt - der Wunsch nach einem glücklichen Leben in immer breiteren Kreisen der Bevölkerung durchsetzt.

3. Österreich verfügt mit dem Glücksforscher Dr. Herbert Laszlo, der sich seit 1957, also ehr als 50 Jahre, mit diesem Thema beschäftigt, über einen Fachmann, der als Dr. juris nicht an eines der genannten Fachgebiete gebunden ist, sondern bereichsübergreifend als Integrationsfigur wirken kann und will.

Kurze Einführung in die wissenschaftliche Glücksforschung

Die wissenschaftliche Befassung mit dem Phänomen „Glück“ ist in den traditionellen Wissenschaften auf verschiedene Disziplinen verteilt.

Federführend war die Soziologie, die seit den Zwanzigerjahren des 20. Jahrhunderts durch Umfragen zu ermitteln versucht, für wie glücklich sich Menschen in bestimmten sozialen und geographischen Verhältnissen halten. Aktuelles Produkt dieses Bemühens ist der Eurobarometer Survey der EU. Diese Bemühungen, die in der Soziologie als „Glücksmessung“ bezeichnet werden, haben den Nachteil, der allen Teil-Bemühungen um das Glück gemeinsam ist: Sie messen nur Teilbereiche des Problems. So können Umfragen als „Korrelationsmethoden“ nur Korrelationen darstellen, während Politiker nach Kausalitäten fragen. Konkret: Die Politik will wissen, warum Dänen laut Eurobarometer glücklicher sind als Österreicher, ob ein Österreicher also glücklicher wird, wenn er nach Dänemark übersiedelt, oder ob er dann lediglich den Glücks-Durchschnitt der Dänen drückt. Diese Frage kann die Soziologie nicht beantworten.

Es ist erst zehn Jahre her, dass Martin E.P. Seligman als Präsident der American Psychological Association (APA) den Psychologen „erlaubt“ hat, sich mit der bis dahin als „unwissenschaftlich“ verpönten „positiven Psychologie“ des Glücklichseins zu befassen. Die Psychologie hat sich bis 1998 auf die Heilung psychischer Störungen konzentriert. Seligman spricht bildhaft davon, Menschen „von minus 5 auf null zu bringen“. Auch diese „Erlaubnis“ hat nur begrenzte Wirkung auf jene Psychologinnen und Psychologen, die ihr ganzes bisheriges Leben lang Glück als unwissenschaftlich abgelehnt haben. Ferner handelt es sich auch hier nur um einen Teilbereich des Glücks-Problems.

Die Nationalökonomie hat sich seit dem Utilitarismus von Jeremy Bentham („das größte Glück der größten Zahl“ als politisches Ziel) mit Glück befasst - leider mit sehr begrenztem Erfolg. Jüngste Umfragen ergeben nur eine sehr begrenzte Korrelation zwischen Glückserlebnissen und wirtschaftlichem Wohlstand. Trotzdem ist auch dieser Bereich in einer umfassenden Glücksforschung zu berücksichtigen, weil ansonsten der erst kürzlich von Mathias Binswanger in einem Buch beschriebene Effekt der „Tretmühlen des Glücks“ entsteht.

Die christliche Theologie hat jahrelang ein zwiespältiges Verhältnis zum irdischen Glück gepflegt. Erst in den letzten Jahren hat man sich erinnert, dass der Kirchenvater Augustinus zu den Philosophen des Glücks zählt und dass sowohl er, als auch Thomas von Aquin das Streben nach Glück als gottgewollt und natürlich bezeichnet haben. Die umfassende Glücksforschung setzt sich auch mit diesen Fragen auseinander.

Aus dieser Aufzählung, der noch weitere Gebiete der traditionellen Wissenschaften hinzugefügt werden können, zeigt sich, dass eine übergreifende, wissenschaftlich seriöse Glücksforschung unverzichtbar ist.

Dabei sind auch jene Gebiete zu erwähnen, die sich selbst nicht als Wissenschaften definieren:

Die Philosophie ist seit Aristippos von Kyrene, also ziemlich genau 2400 Jahre lang, mit den Fragen des Glücks befasst. Zu nennen sind ferner Aristoteles und Epikur, die unterschiedliche Ansätze zur Behandlung des Problems vertreten. Der Versuch, die Glücksforschung allein der Philosophie zuzuordnen, führt sich aber schon anhand der jahrtausendelangen Unfähigkeit der Philosophen ad absurdum, die Menschheit dauerhaft glücklich zu machen.

Dasselbe gilt für die Medizin, nach eigener Definition eine "Kunst mit Hilfswissenschaften". Hier gilt - wie in der Psychologie - die Lehrmeinung des Epikur, Menschen seien glücklich, wenn sie nicht leiden. Das führt zu - oft leidvollen - Heilungsversuchen, die fallweise jene Menschen, bei denen die Krankheit ein Teil ihres Lebenskonzepts ist, zwar gesund, aber keineswegs immer glücklich machen.

Die Haltung der Medizin spiegelt sich in der Definition der Gesundheit durch die Weltgesundheitsorganisation WHO: Völliges körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden.

Alle hier genannten Gebiete - und noch mehr - befassen sich mit der Frage, was Menschen glücklich macht oder sie zumindest dazu bringt, sich als glücklich zu bezeichnen. Nur eine übergreifende Glücksforschung kann diese Bemühungen auf einen Nenner bringen.

Speziell zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang noch

• die biomedizinische Technologie, die an der Donau-Universität Krems gelehrt und erforscht wird, mit besonderem Schwergewicht auf das so genannte „Biofeedback“, das in der Glücksforschung eine besondere Rolle spielen könnte, und

die darstellende Kunst mit besonderem Augenmerk auf körpersprachlichen Ausdruck der Zustände der Belastbarkeit und der Belastung (Stress, Langeweile).

Ideen für Studiengänge
Die geplante Privatuniversität für Glücksforschung ist offen für die verschiedensten Studiengänge. Laufend werden neue Ideen an die Projektgruppe herangetragen. Hier eine Auswahl möglicher Studienrichtungen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzbarkeit.

Studiengang „Life Management“: Berufsmäßige Gestaltung eines glücklichen Lebens.

1. Studienabschnitt: Happiness Trainer. Baccalaureat. AbsolventInnen sollen in der Lage sein, in der Tourismus- und Wellness-Branche die Belastbarkeit von Gästen zu erkennen und entsprechende Programme für Einzelpersonen und Gruppen zu erstellen. Einsatz auch in der Präventivmedizin als Assistenz von Ärzten.

2. Studienabschnitt: Happiness Coach. Magisterium. AbsolventInnen sollen in der Lage sein, in Unternehmen für glückliches Arbeiten zu sorgen. Eignung sowohl im Personal Management, als auch als Führungskräfte.

3. Studienabschnitt: Happiness Designer. Doktorat. AbsolventInnen sollen in der Lage sein, in Unternehmen, aber auch in der Touristik Organisationsformen zu schaffen, in denen Menschen glücklich sind.

Studiengang „Glücksforschung“: Weiterentwicklung der Glücksforschung und Ausbildung von GlücksforscherInnen.

1. Studienabschnitt: Geschichte. Baccalaureat. Historische Aufarbeitung der bisherigen Entwicklungen des Glücks-Problems in den verschiedenen Bereichen der etablierten Wissenschaften, zum Beispiel in der antiken Philosophie, im Mittelalter und in der Neuzeit, aber auch in Randgebieten wie Yoga oder Schamanismus.

2. Studienabschnitt: Biomedizinische Technologie. Magister. Theoretische und experimentelle Erforschung der verfügbaren technischen Mittel zur Erarbeitung „harter Facts“ über Glückszustände der Menschen. Biofeedback, EEG, funktionelle Magnetresonanz-Tomographie und ähnliche Techniken.

3. Studienabschnitt: Lehre und Beratung. Doktorat. Dieser Studienabschnitt ist der Frage gewidmet, wie man das Glücklichsein beratend und lehrend fördern kann. AbsolventInnen sollen in der Lage sein, auf allen Ebenen der Politik und des Alltags als hochwertige BeraterInnen und Lehrpersonen tätig zu sein.

Studiengang „Glückswirtschaft“ (Happiness Economics)

1. Studienabschnitt: Verkaufen. Baccalaureat. Einsatz der Ergebnisse der Glücksforschung im erfolgreichen Verkauf. Basis ist die Lehre der deutschen Beraterin Anne Schüller. Sie lehrt, man könne nichts verkaufen, was nicht glücklich macht.

2. Studienabschnitt: Werbung. Magisterium. Ersatz des „Weckens von Bedürfnissen“, das Menschen unglücklich macht, durch Marketing-Konzepte, die glücklich machen.

3. Studienabschnitt: Wirtschaftspolitik. Doktorat. Ziel dieses Studienabschnittes ist die Gestaltung einer Wirtschaftspolitik, die nach dem Beispiel des Staates Bhutan die Maximierung des „Bruttonationalglücks“ an die Stelle der Jagd nach immer mehr umweltgefährdender Produktion setzt.

Studiengang „Lebenskunst“: Einsatz der Kunst zur Förderung der Lebensfreude.

1. Studienabschnitt: Kreative Entfaltung. Baccalaureat. Ziel ist, den Studierenden die Befreiung ihrer eigenen Kreativität zu gestalten und zu fördern.

2. Studienabschnitt: Technische Mittel der Kunst. Magisterium. Ziel ist die Beherrschung mehrerer künstlerischer Techniken als Basis für die Gestaltung künstlerischer Botschaften, die ein möglichst großes Publikum glücklich machen.

3. Studienabschnitt: Perfektion. Doktorat. Ziel dieses Studienabschnittes ist eine Meisterschaft, die Werke schafft, die auch über die Lebenszeit des/der Schaffenden hinaus Bedeutung behalten.

Volkswirtschaftliche Überlegungen
Die Privatuniversität für Glücksforschung hat neben ihrer wissenschaftlichen Zielsetzung auch sehr ambitionierte wirtschaftliche Visionen:

1. Schon die Gründung wird weltweite Publizität für die Region bringen, in der sie gegründet wird. Davon wird auch der Tourismus profitieren. Schlagwort dazu wäre ein „Happiness Valley“ nach dem Vorbild des „Silicon Valley“ in Kalifornien, wo um eine Universität einschlägige Privatunternehmen entstanden sind, die deren Forschungsergebnisse nutzen.

2. Der Studienbetrieb wird neben den Studiengebühren auch zusätzliche Übernachtungen durch Studierende und Lehrpersonen bringen. Die Studiengebühren werden sowohl von den Studierenden, als auch von deren Eltern und Arbeitgebern aufgebracht, weil die Berufsaussichten - schon als Glückstrainer an den schönsten Ferienorten der Welt - erfahrungsgemäß attraktiv erscheinen.

3. Der Einsatz von Absolventinnen und Absolventen in der Wirtschaft wird die Wirtschaftskraft Österreichs fördern, denn erfahrungsgemäß leisten glückliche Arbeitskräfte sowohl qualitativ als auch quantitativ mehr als frustrierte. Das ist eine Maßnahme zur Förderung der Produktivität, gegen die auch Gewerkschaften nichts haben können.

Stand: 2009-07-06, Laszlo

 

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